St. Anna Issum-Sevelen St. Anna Issum-Sevelen

Familiengottesdienste in St. Anna

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Erstellt: 27. September 2010
2. Halbjahr 2010

Samstag, 2. Oktober – 18.00 Uhr – St. Antonius Sevelen
Zum Erntedank

Sonntag, 3. Oktober – 10.30 Uhr – St. Nikolaus Issum
Zum Erntedank

Sonntag, 31. Oktober – 10.30 Uhr – St. Nikolaus Issum

Freitag, 12. November – 16.00 Uhr – St. Nikolaus Issum
Wortgottesdienst zu St. Martin und Laternensegnung

Sonntag, 14. November – 11.30 Uhr – evangelische Kirche Issum
Ökumenischer Krabbelgottesdienst (für Kleinkinder und Kindergartenkinder)

Samstag, 27. November – 1. Advent – 16.00 Uhr – St. Nikolaus Issum
Wortgottesdienst für Familien

Sonntag, 28. November – 1. Advent – 10.30 Uhr – St. Antonius Sevelen
Familiengottesdienst

Sonntag, 5. Dezember – 2. Advent – 9.00 Uhr – St. Nikolaus Issum
Familiengottesdienst zu St. Nikolaus

Sonntag, 12. Dezember – 3. Advent – 10.30 Uhr St. Antonius Sevelen
Familiengottesdienst

Samstag, 18. Dezember – 4. Advent – 18.00 Uhr – Forum Mutter Josepha Issum
Katechese für Kinder während der Predigt

Sonntag, 19. Dezember – 4. Advent – 10.30 Uhr – St. Antonius Sevelen – Sakristei
Katechese für Kinder während der Predigt

Heilig Abend – 24. Dezember – 15.00 Uhr – St. Nikolaus Issum
Krippenfeier

Heilig Abend – 24. Dezember – 16.00 Uhr  - St. Antonius Sevelen
Krippenfeier

2. Weihnachtstag – 26. Dezember – 10.15 Uhr – evangelische Kirche Issum
Ökumenischer Familiengottesdienst

Sonntag, 9. Januar 2011 – 10.30 Uhr – St. Antonius Sevelen
Familienmesse zur Rückkehr der Sternsinger
anschließend Neujahrsempfang im Bürgerhaus mit einer Märchenerzählerin für die Kinder

"Kirchenmäuse" singen in Issum

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Erstellt: 26. September 2010

"Singende Schaephuysen Kirchenmäuse" unter der Leitung von Pastoralreferentin Heka singen in Issum

Aus einer E-Mail:

Hallo Herr Keller,
Samstag haben ja in der Vorabendmesse die Schaephuysener den Gottesdienst mitgestaltet. Es war sehr schön dieses Dankeschön an die Gemeinde für die Nutzung des Jugendheims.
Tolle und qualitativ gute Lieder sorgten für eine tolle Stimmung in der Kirche.
Hier ein paar Bilder für die Homepage.
Ihr
Alfred Weggen

"Singende Schaephuysener Kirchenmäuse"

Eindrücke aus dem Pontifikalamt zur Seligsprechung von Kpl. Gerhard Hirschfelder

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Erstellt: 25. September 2010

Seligsprechung des „Zwillingsbruders von Karl Leisner“ Kaplan Gerhard Hirschfelder am 19. September 2010 im Dom zu Münster

 

Am 19. September fand im münsteraner Paulusdom die Seligsprechungsfeier für den Glatzer Jugendseelsorger Kaplan Gerhard Hirschfelder statt.

Der Kölner Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner, leitete den festlichen Gottesdienst. Unter den Konzelebranten waren u. a. der Erzbischof von Prag, Dominik Duka, der Bischof der polnischen Diözese Schweidnitz, Ignacy Dec und der Großdechant der Glatzer Katholiken, Franz Jung.

Kard. Meisner verliest das päpstliche Seligsprechungsdekret - Foto Kirchensite.de

Gerhard Hirschfelder wurde am 17. Februar 1907 als uneheliches Kind in der Grafschaft Glatz geboren; dieser Teil der Erzdiözese Prag, der seinerzeit im deutschen Reich lag, war seelsorglich weitestgehend selbständig. 1932 zum Priester geweiht, arbeitete Gerhard Hirschfelder besonders engagiert für die katholische Jugend. Während der Nazizeit führte eine Äußerung in einer Predigt dazu, dass er von der Gestapo verhaftet und nach einigen Monaten Haft ins Konzentrationslager Dachau überführt wurde.

„Wer der Jugend den Glauben an Christus aus den Herzen reißt, ist ein Verbrecher!“ In den Tagen vor diesem Wort wurde in der Grafschaft Glatz ein religiöser Bildstock geschändet. Kpl. Hirschfelder war wegen seiner engagierten Tätigkeit unter den Jugendlichen schon lange ins Visier der Nazis geraten; er wurde verhört, seine Wohnung durchsucht, Predigten mitgeschrieben. Dieser Predigtformulierung brachte für die Gestapo am 1. August 1941 das Fass zum überlaufen.

Im Konzentrationslager Dachau arbeitet Gerhard Hirschfelder in den Schönstattpriestergruppen mit; dazu gibt es Zeugnisse eines Oplatenpaters, aus den Mitteilungen Pater Fischers und in einem Tonbandzeugnis Heinz Dresbachs. Die Biographie Hirschfelders von Hugo Goeke (Dialogverlag 2010) erwähnt diese Mitgliedschaft.

 

Während des Pontifikalamtes in Münster wurde der künftige Selige vorgestellt, der Bischof von Münster, der auch den Seligsprechungsprozeß führte, bat um die Seligspreschung und Kardinal Meisner verlas daraufhin zu Beginn der Eucharistiefeier das Dekret Papst Benedikts XVI., durch das Kpl. Hirschfelder in die Liste der Seligen der katholischen Kirche aufgenommen wird.

Anschließend stimmten alle im Dom und in zwei benachbarten Kirchen, in die der Gottesdienst übertragen wurde, das festliche Gloria an.

In seiner Predigt, deren Manuskript auf www.kirchensite.de dokumentiert ist, zeichnete Kardinal Meisner ein lebendiges Bild des neuen Seligen. Im gesprochenen Wort der Predigt nannte er Gerhard Hirschfelder einen „Zwillingsbruder Karl Leisners“ – beider Herz schlägt für die katholische Jugend, beide sind aus ähnlichen Gründen inhaftiert. Und – ich glaube nicht, dass Kardinal Meisner darum wusste – beide sind in den Schönstatt-Priestergruppen aktiv.

Besondere Wärme entstand im Gottesdienst, als deutlich wurde, wie sehr Kpl. Hirschfelder heute zu einem Brückenbauer zwischen Deutschen, Tschechen und Polen wird. Insbesondere als der Schweidnitzer Bischof zur Gedenkfeier nach Polen einlud, war das spürbar. Kpl. Hirschfelders Grab liegt ganz in der Nähe auf tschechischem Staatsgebiet in Tscheberney.

Es lohnt sich, Gerhard Hirschfelder als „Zwillingsbruder von Karl Leisner“ näher kennenzulernen. Seine Biographie könnte dazu hilfreich sein, die Berichte auf kirchensite.de und auch die kurzen Kreuzwegbetrachtungen, die er während seiner Zeit im Glatzer Gefängnis verfasst hat. Sie geben einen ganz verdichteten Einblick in seine Spiritualität und sein Denken.

Weihbischof Wilfried Theising als Überraschungsgast beim Besinnungstag des Pfarrgemeinderates

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Erstellt: 18. September 2010
Damit hatte niemand gerechnet, das hatte keiner geplant: am Samstagmorgen feiert Weihbischof Wilfried Theising in der Schönstatt-Au in Borken die Frühmesse. Zur gleichen Zeit ist der Pfarrgemeinderat im gleichen Haus, um einen Besinnungstag zu halten. Keine Frage: zur Messe um 7 Uhr sind wir in der Kirche!

PGR St. Anna mit Weihbischof Wilfried TheisingAm Freitagnachmittag hatten sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates, die sich für den Besinnungstag angemeldet hatten, auf den Weg nach Borken gemacht. Schon zu Beginn der Amtszeit des PGR war der Wunsch formuliert worden, einen solchen Tag ins Programm aufzunehmen. Pfr. Keller übernahm am Freitagabend und Samstagmorgen die inhaltliche Gestaltung. Pastoralreferent Ingendae übernahm eine Einheit am Samstagnachmittag. Sr. Dagmara Köhnen aus der Provinzleitung der Schönstätter Marienschwestern führte die PGR zum Abschluss des Tages durch das Provinz- und Bildungshaus Schönstatt-Au, das seit 50 Jahren in Borken steht.

Anliegen des Pfarrgemeinderates war es, geistliche Impulse zu bekommen und sich untereinander besser kennen zu lernen.
Im Impuls am Freitagabend bat Pfr. Keller jedes PGR-Mitglied, ein Erlebnis zu erzählen, das in der letzten Zeit "wie ein Licht war".
Anschließend waren alle eingeladen, drei Dinge aus dem Bereiche "Glaube - Gemeinde - Kirche" zu benennen, die für den Einzelnen "wertvoll wie eine Perle sind".
Nach der inhaltlichen Runde trafen sich der Pfarrgemeinderat zum gemütlichen Beisammensein in der Caféteria.

Am späten Abend kam die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates zum Besinnungstag dazu; sie hatte vorher an einer Sitzung des Diözesanpastoralrates teilgenommen. Dort hatte sie Weihbischof Theising getroffen und erfahren, dass er am kommenden Morgen um 7 Uhr in der Schönstatt-Au eine Messe feiern würde.
"Das ist doch eine gute Gelegenheit, unseren Weihbischof kennen zu lernen", sagte Frau Graßhoff.
Nach der heiligen Messe, in der die Mitglieder des PGR eigens begrüßt wurden, luden Pastoralreferent Ingendae und die Vorsitzende des PRG Frau Graßhoff den Weihbischof ein, mit dem PGR noch eine Tasse Kaffee zu trinken. So ergab sich völlig überraschend eine schöne erste Begegnung mit dem neuen Regionalbischof für den Niederrhein.
"Da haben wir einen sympathischen Weihbischof bekommen", sagte ein Mitglied des Pfarrgemeinderates anschließend.

Nach dem Frühstück hielt Pfr. Keller im Schönstatt-Kapellchen einen geistlichen Morgenimpuls.
Anschließend setzte sich der Besinnungstag fort.
Durch die Taufe und die Firmung ist jeder Christ mündiger Teil der Kirche und gefragt, zur Lebendigkeit der Kirche mit seinen Möglichkeiten und Talenten beizutragen. Diesen nachzuspüren diente die erste Einheit.
"Was denken die Menschen über die Kirche?" Mit dieser Leitfrage führte Pfr. Keller die Thematik fort. In einem Rundgespräch wurden Äußerungen von Freunden und Bekannten, aus der Öffentlichkeit und die Medien zusammengetragen.
Danach war jeder einzelne gefragt: "Und von welcher Kirche träume ich? Was ist mir wichtig? Worauf lege ich besonderen Wert?"
Pfr. Keller schloß die Einheit mit einem Kurzreferat über die drei Wesenselemente der Kirche: "Die Feier des Gottesdienstes, die Sorge um den Mitmenschen in seiner Bedürftigkeit und die Verkündigung Jesu Christi müssen immer in gleichem Maß im Blick bleiben. Diese drei Aspekte gehören wesentlich zum Tun der Kirche." Durch Impulse aus einem Vortrag von P. Josef Kentenich ergänzte und erweiterte er seine Ausführungen.

Sr. Dagmara im PGR St. Anna
Nach einem leckeren Mittagessen und einer kurzen Pause ging es am Nachmittag mit einer Einheit weiter, in der Pastoralreferent Ingendae mit den PGR-Mitgliedern über das Erstkommunionkonzept sprach. "Wichtig ist es, im Blick zu behalten, das es zum Begleitkurs in der Erstkommunionvorbereitung gehört, dass die Eltern mit im Boot sind. Die Kinder sollen freiwillig und gerne kommen. Katechese muss nachhaltig sein." Diese und andere Stichworte führte er an und erläuterte sie.

Vor dem abschließenden Kaffeetrinken kam Sr. Dagmara in die Runde und sagte Informatives zum Haus und zur Schönstattbewegung.

Um 16 Uhr schloß ein intensives Besinnungswochenende. "Das hat sich wirklich gelohnt", sagten gleich mehrere Mitglieder des Pfarrgemeinderates.

Kirmes in Issum

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Erstellt: 13. September 2010
Richtige Kirmesstimmung herrscht, wenn es auch bei Regen alle auf die Straße zieht.

Issumer Thron 2010
Damit hatte am Sonntagnachmittag in Issum kaum einer gerechnet: trotz des anhaltenden Landregens zahlreiche Abordnungen der Gruppen und Vereine auf dem Schulhof der Brüder-Grimm-Schule, die im Issumer Festumzug mitziehen wollten!

"Wenn wir gleich zum Schulhof kommen, sollste mal sehen, da ist keiner!" - so ein Schützenbruder beim Kaffeetrinken in der Königsresidenz. Um 15.00 Uhr hatten sich die Mitglieder der beiden Issumer Bruderschaften am Sonntagnachmittag am Festzelt auf dem Vogt-von-Belle-Platz getroffen, um gemeinsam zur Königsresidenz zu ziehen. Bald schon mussten die Regenschirme aufgespannt werden, weil "der Himmel seine Schleusen öffnete".

Fahnenschwenken an der KönigsresidenzSo fand auch das traditionelle Fahnenschwenken vor der Königsresidenz nicht unter Sonnen-, sondern unter Regenschirmen statt.

Der Kirmesstimmung tat das aber keinen Abbruch. Und das macht deutich: Kirmes ist eine Herzensangelegenheit und nicht vom Wetter abhängig.

Königin Ulrike Kutsch, ihr Prinzgemahl und die beiden Ministerpaare hatten es sich nicht nehmen lassen, zur Kaffeetafel einzuladen. Gut vor dem anhaltenden Regen geschützt konnten sich alle bei Kaffee und Kuchen und kalten Getränken für den Festumzug "präparieren".
Und natürlich spielte die Frage eine Rolle: ja, können wir überhaupt ziehen? Und: wie lang wird der Zug?

Zunächst ging es direkt zum Schulhof; das Fahnenschwenken am Nikolaushäuschen wird auf einen anderen Kirmestag verschoben. St. Nikolaus wird das mit dem Hl. Petrus schon noch zu klären haben!
Auf dem Schulhof dann die nächste Entscheidung, nach Absprache mit Bürgermeister Kawaters: wir ziehen direkt auf die Gelderner Straße, dass es einen Vorbeimarsch am Haus Leenen gibt; dann geht es direkt ins Zelt.

Vorbeimarsch - hier die Funkenmarichen
So fand noch unter Regenschirmen der Vorbeimarsch der Gruppen und Vereine am Hofstaat statt.
Die Brudermeister der Issumer Bruderschaften nutzen gleich die Gelegenheit, sich bei den teilnehmenden Gruppen und Vereinen für ihren großartigen Einsatz zu bedanken.

Im Festzelt war es ein herrlicher Anblick, alle Festzugsteilnehmer versammelt zu sehen. Die mitziehenden Musikvereine spielten abwechselnd auf.

Trotz des widrigen Wetters gab es so einen frohen Kirmestag in Issum. Kirmes ist eben eine Herzensangelegenheit.

Wallfahrt nach Aengenesch

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Erstellt: 11. September 2010
Am Sonntag nach der Issumer Kirmes findet die traditionelle Wallfahrt zur Schmerzensmutter in Aengenesch statt.

Beginn ist mit dem Pilgersegen um 6.30 Uhr in St. Nikolaus.
Wallfahrtshochamt in Aengenesch ist um 7.30 Uhr.

Steinmetz Rattmann setzt die Stele in Aengenesch
Anschließend wird  an der Wallfahrtskirche die nächste Stele am Mutter-Josepha-Weg eingeweiht.

Nach der Einweihung der Stele bietet der Issumer Kirchenchor ein Frühstück an.
Anschließend ist Rückmarsch nach Issum.

Die Wallfahrt schließt mit dem Sakramentalen Segen in der St. Nikolauskirche in Issum.

Alle Mitglieder der Pfarrgemeinde sind herzlich eingeladen, an dieser Wallfahrt teilzunehmen.

Dankeschön an die Sternsinger

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Erstellt: 08. September 2010

Sternsinger trommeln im FORUM Mutter Josepha

Am 5. September wurde es am Nachmittag etwas laut im FORUM Mutter Josepha.

50 Kinder und 20 Erwachsene, die sonst im Winter als Könige verkleidet für die Sternsingeraktion unterwegs sind trommeln auf 50 Trommeln im Rhythmus zu einer Trommelreise.

Durch eine Spende eines Ehepaares aus Sevelen konnten der Theaterpädagoge und Theologe  Markus Hoffmeister engagiert werden, der spannend die Geschichte von Goliath und David erzählte. Große und Kleine reisten mit in diese Geschichte hinein und erlebten diese durch Trommeln und Sprechmotten sowie Lieder selbst mit.

Abgerundet wurde das Dankeschönfest mit einem Grillen beim Sonnenschein und guter Laune.

Sternsinger trommeln im FORUM Mutter Josepha

Der Issumer Thron

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Erstellt: 03. September 2010
Am 29. August fand im Rathauspark in Issum das diesjährige Vogelschießen statt.

Prinzessin in Issum wurde Elena Hackstein. Ihre Minister sind Mara Hackstein und Phillip Stümpel.

Mara Hackstein - Prinzessin Elena Hackstein - Phillip Stümpel

Königin in Issum wurde Ulrike Kutsch, ihr Prinzregent ist Reiner Kutsch. Ihre Minster sind Bettina und Gregor Hackstein und Martina Leukel-Stümpel und Rainer Leukel.

Königin Ulrike Kutsch mit Prinzregent Reiner Kutsch und die Minister

Gerufen - geweiht - gesandt

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Erstellt: 30. August 2010
Die neu geweihten Bischöfe Wilfried Theising, Dieter Geerlings und Christoph HeggeSonntagmittag, 12.30 Uhr - Abfahrt an der Pastorat in Issum. Pastor Keller, der Landesbundesmeister der Schützen am Niederrhein Helmut van den Berg, die Pfarrgemeinderatsvorsitzende und Mitglied im Diözesanpastoralrat Cornelia Graßhoff und Dr. Wolfgang Schäfer fahren zur Bischofsweihe nach Münster.

Um 15.00 Uhr beginnt der dreistündige Gottesdienst im Paulus Dom; zugleich wird er live in die nebenstehenden Pfarrkirchen Liebfrauen (Überwasser) und St. Lamberti übertragen. Kein Platz in den drei Gotteshäusern bleibt frei.

Nach dem feierlichen Einzug in den Dom verliest der päpstliche Nuntius Erzbischof Pérriset die päpstlichen Ernennungsurkunden der drei Weihekandidaten. Festlich wird anschließend das Gloria intoniert und so der Dank Gott und der Kirche gegenüber zum Ausdruck gebracht.

In seiner 15 minütigen Predigt greift der Diözseanbischof Felix Genn u. a. auf den Dreischritt: gerufen, geweiht, gesandt zurück, um den Dienst der Bischöfe in der Kirche zu erklären.
Niemand, den Gott nicht gerufen hat, nimmt sich in der Kirche ein Amt. Alle Seelsorgerinnen und Seelsorger können ihren Dienst nur deshalb tun, weil Gott sie zu diesem Dienst gerufen hat. Von ihm her kommt der Dienst, ihm gegenüber müssen alle in der Seelsorge tätigen ihren Dienst verantworten.
Der diakonale, priesterliche und der bischöfliche Dienst in der Kirche wird durch die Weihe übertragen; die übrigen Dienste durch Beauftragung. Geweiht werden die Kandidaten durch Handauflegung und Gebet - so, wie schon die Apostel ihre Mitarbeiter in Dienst genommen haben. Das Gebet  verweist auf den Urspung des Dienstes, auf den Dienstherren, auf Gott. Die Handauflegung macht auch deutlich, dass es der Dienst eines Menschen für andere Menschen ist.
Kein Dienst in der Kirche ist Selbstzweck, deshalb gehört als integraler Bestandteil zum Dienst in der Kirche die Sendung. Die Weihbischöfe sind in besonderer Weise dem Diözesanbischof zugeordnet und sollen ihm in der Entfaltung seines bischöflichen Dienstes zur Seite stehen; so bringt es die päpstliche Ernennungsurkunde zum Ausdruck.

Weiter sagte Bischof Genn, dass es eine der wichtigsten Aufgaben der Bischöfe sei, das Wort Gottes zu verkünden. Niemand kommt zum Glauben, der nicht das Wort Gottes, Jesus Christus, kennenlernt.
Sinnenfälliger Ausdruck dieser Aufgabe ist es, dass während der Weiheliturgie eine zeitlang dem Weihekandidaten das aufgeschlagene Evangelienbuch wie ein Hausdach über den Kopf gehalten wird.

Nach dem feierlichen Te Deum, während dessen die neugeweihten Bischöfe segnend durch den Dom zogen, ging es in feierlicher Prozession zum Bischofshaus, wo die neugeweihten Bischöfe für einen kurzen Moment verabschiedet wurden. Anschließend gab es auf dem Domplatz eine große Begegnung und einen Empfang durch die neuen Weihbischöfe, der wegen der widrigen Witterung in großen Zelten stattfand.

Weihbischof Wilfried Theising wird in Xanten wohnen und von dort aus seinen Dienst in den Kreisdekanaten Kleve und Wesel ausüben. Zunächst gilt es für ihn, die neue Region, ihre Gemeinden und Instituionen kennenzulernen.

Als Pfarrgemeinde St. Anna gilt ihm unser herzlichstes Willkommen in der Region Niederrhein. (In seinem bischöflichen Wappen hat er unten links diese Region bildlich darstellen lassen. Mehr zur Bischofsweihe auf www.kirchensite.de | Hier können Sie weiterklicken zu einem Videobericht (ca 2 min) über die Bischofsweihe.)

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