Im August 2018 hat eine verheerende Flutkatastrophe weite Teile Keralas verwüstet. P. Johny ist in Kerala zu Hause. Viele Gemeindemitglieder haben das Anliegen unterstützt, den Flutopfern in der Heimat von P. Johny zu helfen. Von den Spenden, die aus der Pfarrei St. Anna nach Kerala überwiesen worden sind, hat die Ordensgemeinschaft der Karmeliten der Jungfrau Maria (CMI) die Familie von Ms. Jessy Jose unterstützt, damit diese Familie ein neues Haus bekommt.

Von den 5.220 €, die das Haus gekostet hat, haben Spenderinnen und Spender aus St. Anna 2.200 € beigetragen.

Der Provinzial der indischen Karmeliten schreibt dazu in einem Dankbrief:

"Dear Rev. Fr. Keller,

St Thomas Province, Kozhikode of Carmelites of Mary Immaculate (CMI) is grateful to you and St Anna parish, Issum for supporting a housing project for the flood affected through Rev. Fr Johny Vettath CMI. We have received 2220 Euros from you and we have contributed to a most deserving family and this was a partial help, but really valuable support in the completion of their dream. ...

May Almighty God bless and protect your parish, its administrators and all the parishners.

Yours sincerely,

Fr.  Thomas Thekkel CMI

Provincial

CMI St. Thomas Provincial House
Amalapuri, Kozhikode | Kerala 673 001 | www.cmiclt.in"

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Die Noten wurden nicht verschenkt

13 Teilnehmer schließen Küsterkurs erfolgreich ab


Stapelfeld, 31.5.: Viel Spaß hätten sie im Kurs gehabt, erzählte Kursleiter Pfarrer Dr. Marc Röbel jetzt zu Beginn der Zeugnisübergabe in der Katholischen Akademie Stapelfeld. Der Kurs habe viele Begegnungen ermöglicht, die Teilnehmer hätten sich gut kennengelernt. Im August 2018 hatte der Küsterkurs mit Teilnehmern aus Brockdorf, Delmenhorst, Emstek, Garrel, Goldenstedt, Issum-Sevelen, Langförden, Molbergen, Oldenburg und Wangerland begonnen. Zum dritten Mal hatten ihn die Katholische Akademie Stapelfeld und das Bischöflich Münstersche Offizialat (BMO) organisiert. Die Unterrichtseinheiten beinhalteten alles, wozu Küster etwas wissen sollten: Gottesbilder in der Bibel und der Kunst, Liturgie, Christussymbole und Kreuzdarstellungen, Pflege liturgischer Geräte, Sakramente und Taufutensilien, liturgische Gewänder und Bücher, Eucharistiefeier, Psalmen, Blumenschmuck und Dekoration, Kirchengebäude, Kirchenrecht, Kerzen und Brandschutz, Kirchenhierarchie und Kirchenmusik. In einer schriftlichen Hausarbeit und einer Abschlussprüfung mussten die Teilnehmer zeigen, was sie gelernt hatten.


„Jetzt haben Sie sich einen Urlaub verdient“, meinte Röbel. Er sei stolz auf die Gruppe, dass sie sich auf den vielen Stoff und das Lernen eingelassen hätte. Alle hätten die Prüfungen mit Bravour absolviert. „Und dabei haben wir die Noten nicht verschenkt“, betonte er. „Sie haben sich einen fundierten Hintergrund erarbeitet und wissen jetzt genau, was Sie tun. Damit sind Sie lebendige Visitenkarten für unseren Ausbildungskurs.“ An die anwesenden Pfarrer, die ihre frisch examinierten Küster zur Zeugnisübergabe begleitet hatten, appellierte Röbel: „Lassen Sie diese Männer und Frauen jetzt ran. Die können was.“


In den letzten Monaten sei hier eine gute Gemeinschaft und vor allem eine gute Glaubensgemeinschaft entstanden, bestätigte auch Dominik Blum, der den Kurs in seiner Zeit als Mitarbeiter des BMO entwickelt und dann als Stapelfelder Dozent weiter geführt hatte. „Solche Menschen mit Glauben tun uns in den Gemeinden richtig gut“, meinte er. Zusammen mit Pfarrer Röbel überreichte er anschließend jedem Teilnehmer mit dem Zeugnis, dass auch Weihbischof Wilfried Theising unterschieben hatte, eine gelbe Rose.


Text und Foto: Ludger Heuer

Foto: A. Weggen
Foto: A. Weggen

13 Teilnehmer besuchten den liturgischen Abend nach dem Abendmahlgottesdienst in Issum am Gründonnerstag.

Nach einem kurzen Imbiss wurde in 5 Stationen anhand der Geschichte Jakobs und seinem Kampf mit Gott in der Kirche als besonderem Raum der Begegnung mit Gott und dem je eigenen Glauben meditativ über die eigene Glaubenssituation und Ängste nachgespürt.

Der Gründonnerstag hat sich hier angeboten, da auch Jesus zweifelte, ja verzweifelte, aber nicht von seinem Glauben abließ. Vor diesem Hintergrund ist die Jakobsgeschichte auch als österliche Geschichte und Erzählung zu sehen.

Kurz nach Mitternacht gingen die Teilnehmer auseinander.

Text und Bild: A. Weggen

 

  

 "Wohin mit dem Kreuz? Wir wissen es nicht. Wir müssen eine Wohnung auflösen. In unsere Wohnung passt es nicht, was sollen wir jetzt damit machen?"
Diese Frage taucht immer wieder auf.
In der St. Nikolaus Kirche in Issum gibt es eine Lösung: die Kreuzkammer. In ihr finden Kreuze, religiöse Bilder, Rosenkränze und andere religiöese Gegenstände einen guten Aufbewahrungsort.
Küster Stefan Raschke sorgt dafür, dass das alte Kreuz, das Herz-Mariä-Bild, der alte Weihwasserbehälter eine würdige Bleibe finden.
Wer also ein Kreuz oder ein religiöeses Bild oder einen Rosenkranz abgeben möchte, kann es im Pfarrbüro oder in der Kirche tun.
In der Kreuzkammer ist noch Platz.

 Fotos: St. Keller

Das hätte sich Rektor Leo Hanraths – der Initiator des ersten Sevelener Ameland Ferienlagers – im Jahre 1969 sicherlich nicht träumen lassen. Auch 50 Jahre später hat die Sevelener Ferienfreizeit auf Ameland noch nichts an ihrer Faszination eingebüßt.

Seit nunmehr 50 Jahren sind mehrere Generationen Kinder in den Genuss eines Ameland Ferienlagers gekommen. Es dürfte nur wenige Bürgerinnen und Bürger in Sevelen geben, die noch nie ein Ameland Ferienlager auf der niederländischen Nordseeinsel miterlebt haben.

Rustikale Ferien, die viele begeisterten und so infizierten, dass Kinder viele Jahre mitfuhren und später als Betreuer, Küchenmutti oder Lagerleiter der Freizeit die Treue hielten. Wer an eigene Zeiten auf der Insel zurückdenkt, dem bleiben die zahlreichen Anekdoten in Erinnerung.

Klar war schon immer: Wer mitfuhr, musste Spaß verstehen. Denn es konnte schon mal vorkommen, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die Betreuer und Küchenmuttis bei den legendären Spieleabenden durch den Kakao gezogen wurden.

Mit allen ehemaligen Lagerleitern, Betreuern und Küchenmuttis und allen, die sich dem Lager Sevelen in irgendeiner Form verbunden fühlen, wollen wir diese Verbundenheit nun noch einmal erleben.

Die Ameland AG Sevelen bietet für alle Interessiertenein verlängertes Revival Wochenende auf Ameland an. Gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten wollen wir vom 3. bis zum 6. Oktober 2019 ein paar schöne Tage im Lager Sturmia verbringen. Die Organisatoren haben sich bereits ein buntes Programm ausgedacht. Selbst ein Küchenteam steht schon zur Verfügen, welches die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den typischen Ameländer Lagerspezialitäten verwöhnen möchte. Für die Fahrt wird ein Beitrag in Höhe von ca. 150 Euro erhoben.

Die Anmeldung ist über unsere Internetseite möglich.

Das Organisationsteam um die Leitung Thomas Roosen, dem Lagerleiter Christian (Scholle) Schwevers sowie den Küchenmuttis Beate Sibben und Petra Ziemek freut sich über eine rege Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Roosen
Ameland AG Sevelen