Podcast - KANNSTE GLAUBEN
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Die Projektgruppe "Lebendige Liturgie" in der Pfarrei St. Anna gestaltet in der Fastenzeit 2023 eine "Auszeit" in der St. Nikolaus Kirche in Issum. Hier die vierte Station der "Holzwege".

Holz ist ein faszinierendes Baumaterial. Blockhütten, Ferienhäuser, Paläste und fast jedes Haus, in das wir kommen, ist auch mit Holz gebaut.
Die Holzbausteine wollen dich zum Nachdenken anregen:
Schrifttext: 1. Petrusbrief 2,1-10
Du sitzt in der Kirche, in einem Haus aus Holz und Stein. Du bist aber auch Teil der Kirche, ein lebendiger Stein einer weltweiten Gemeinschaft.
Die Steine im Mauerwerk sind aufeinander angewiesen; sie tragen und stützen sich gegenseitig.
Jesus lädt dich zum Mitbauen ein, am Reich Gottes und an der Kirche.
aus: Robert Weinbuch, Kursänderung (Pustet-Verlag) – mit freundlicher Genehmigung des Verlages
Die Projektgruppe "Lebendige Liturgie" in der Pfarrei St. Anna gestaltet in der Fastenzeit 2023 eine "Auszeit" in der St. Nikolaus Kirche in Issum. Hier die dritte Station der "Holzwege".
Zum Weiterdenken
Das Kreuz verlangt Entscheidung: Du bist ein Teil von Kirche! Es hängt auch von dir ab, wie Jesus, Kirche und Glauben bei den Menschen ankommen.
Stehst du in deinem Lebensalltag zu deinem christlichen Glauben und siehst du auch das Positive an der Kirche?
Impuls
Lies die Kreuzigungsgeschichte im Johannes-Evangelium (Joh 19,16b-30).
Wenn du viel Zeit hast: Lies in der Bibel eine oder mehrere Passionsgeschichten in den Evangelien (Matthäus: Kapitel 26-28; Markus 14-15; Lukas 22-23; Johannes 18-19).
aus: Robert Weinbuch, Kursänderung (Pustet-Verlag) – mit freundlicher Genehmigung des Verlages
"Wir brauchen mal wieder eine Klausurtagung", sagten in den letzten Monaten immer wieder Pfarreiratsmitglieder. Am 18. März war es dann soweit. Von 10 bis 16 Uhr traf sich der Pfarreirat St. Anna, um im Schönstattzentrum auf dem Oermter Berg diese Klausurtagung zu halten.
Im Fokus stand der Pastoralplan der Kirchengemeinde, der in einem langen Prozess erarbeitet worden war. Bevor die fünf Projektgruppen richtig mit ihrer Arbeit starten konnten, bremste die Corona-Pandemie viele Initiativen aus. Jetzt ist die Zeit gekommen, Zwischenbilanz zu ziehen und die Ziele neu in den Blick zu nehmen.
Diese Zwischenbilanz wird in einer Zeit gezogen, in der die Pfarreien im Bistum Münster auf dem Weg sind, in "Pastoralen Räumen" mit den Nachbarpfarreien enger zusammenzuarbeiten. Dechant Stefan Keller und die Vorsitzende des Pfarreirates informierten das Gremium über den akutellen Stand der Entwicklungen. Der Pfarreirat hat dann in drei Kleingruppen überlegt, wie die Pfarrei St. Anna nach außen vorgestellt werden könnte, wenn etwa im August diesen Jahres eine gemeinsame Klausurtagung der Hauptberuflichen im Dekanat Geldern, den Pfarreiräten und Kirchenvorständen stattfindet.
Die Projektgruppe "Lebendige Liturgie" in der Pfarrei St. Anna gestaltet in der Fastenzeit 2023 eine "Auszeit" in der St. Nikolaus Kirche in Issum. Hier die zweite Station der "Holzwege".
Zum Weiterdenken
Das Zeichen
Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt? Dass das Leben nicht verging, so viel Blut auch schreit, achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit. Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht. Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, das bleibt mir ein Fingerzeig für des Lebens Sieg.
1942 schreibt Schalom Ben-Chorin diese Zeilen. „Das Zeichen" nennt er sein Gedicht. Er schreibt es, als sich die Schreckensmeldungen über den Krieg und die Vernichtung seines Volkes häufen. Wenn der Mann, der 1935 aus Nazi-Deutschland floh, verzagt und hoffnungslos ist, tröstet ihn die leise Botschaft des Mandelbaums. Denn er blüht, wenn ringsum noch alles kahl ist und auf den hohen Hügeln rund um Jerusalem noch Schnee liegt. In Israel ist er auch heute noch ein Symbol für das neue Leben nach dem Winter. Schalom Ben-Chorin blieb zeitlebens in seiner Muttersprache zu Hause und schrieb deutsch, Ob sein berühmtes Gedicht ins Hebräische übersetzt wurde? Im Hebräischen läge die Anleihe beim Propheten Jeremia offen zutage. Dort heißt es in 1,11-12: „Und siehe des Herrn Wort geschah zu mir und er sagte: Was siehst du, Jeremia? Und ich antwortete: Ich sehe den Zweig eines Mandelbaums (schaked). Und der Herr sprach zu mir: Du hast recht gesehen, denn ich wache (schoked) über mein Wort, dass ich es halte. " Der Kundige erkennt das Wortspiel und versteht: Der Mandelbaum ist Zeichen, dass Gott über seine Schöpfung wacht. (Margret Johannsen)
aus: Robert Weinbuch, Kursänderung (Pustet-Verlag) – mit freundlicher Genehmigung des Verlages
Die Projektgruppe "Lebendige Liturgie" in der Pfarrei St. Anna gestaltet in der Fastenzeit 2023 eine "Auszeit" in der St. Nikolaus Kirche in Issum. Hier die erste Station der "Holzwege".
Zum Weiterdenken
Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe! Johannes ruft mich zur Umkehr auf. DieFastenzeit ruft mich zur Umkehr auf.
Nicht nur Umkehr, sondern Hinkehr,
Sich hinwenden zum Himmelreich, zu Gott, zu den Menschen, zu mir selbst.
Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt!
Gute Werke tun, tröstende Worte sprechen, Frieden stiften, Armen helfen, zuhören, Zeit haben. Einsame besuchen, meinen Jähzorn beherrschen, ein Kind anlächeln, die Angst vor Fremden überwinden, mich mit dem Nachbarn versöhnen, meinen Lebensstil überdenken Es gibt viele Früchte, die Umkehr zeigen, die das Reich Gottes schon hier auf Erden anbrechen lassen.
Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt.
Es ist ernst! Ich kann mein Leben verfehlen. Ich selbst bin es, der die Axt an die Wurzel legt, der den Ast absägt, auf dem ich sitze.
Johannes der Täufer braucht harte Worte: Ihr Schlangenbrut!
Sind damit nur die Pharisäer und Sadduzäer gemeint? Oder meint er auch mich?
Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Ich kann mein Leben ändern. Es ist kein blindes Schicksal.
Ich kann und darf auch mitgestalten: mein Leben, die Kirche, die Welt.
Ich bin nicht allein. EINER geht mit mir, tauft mich mit Heiligem Geist, gibt mir Kraft, erfüllt mich mit dem Feuer seiner Liebe. Er ist stärker als Johannes, er ist stärker als ich, und ihm will ich vertrauen.
aus: Robert Weinbuch, Kursänderung (Pustet-Verlag) – mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Das katastrophale Erdbeben in der Türkei und Syrien hat großes Leid für Menschen und massive Schäden in der Türkei und Syrien verursacht. Angesichts der verheerenden Folgen spenden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Second-Hand-Shops Ki-IsS und SCHUUB in Issum und Sevelen aus den Reinerlösen 10.000 € an die Opfer. Die Spende wird weitergeleitet an die Caritas international; Verwendungszweck Nothilfe Erdbeben Türkei/Syrien.
Die drei Geschäfte in Issum und Sevelen sind eine Einrichtung der Kath. Kirchengemeinde St. Anna Issum-Sevelen und werden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern geführt.
Die Messdiener starten durch. Nach dem Weihnachtsmarkt haben die Messdiener ihre zweite große Aktion gehabt.
Verkleidet startete ein Tanzmarathon, der seinesgleichen sucht. Aus Kranenburg kam ein Techniker, der den Raum zum Beben brachte. Eine als Prinzessin Belle verkleidete Barkeeperin zauberte ein Lächeln nach dem anderen mit Süßigkeiten, sowie süßen, fruchtigen und schokoladigen Cocktails auf das Gesicht der Kinder. Der Abend gipfelte in einem großen Mario-Kart-Turnier, wo die Emotionen schneller, lauter und mitreißender als jedes Kart waren.
Text und Bild: Raphael Runde