Wieder besuchte uns eine Gruppe von Steyler Missionarinnen und Missionaren. Diesmal war die Grupe so international besetzt wie selten zuvor. Die 26 Mitglieder der Gruppe kamen aus fünfzehn Nationen und arbeiten in zwanzig Ländern, darunter uns wenig vertrauten Ländern wie Benin, Korea, Papua-Neuguinea, Sambia, Ost-Timor, Togo, Vietnam und China. Pastor Keller feierte in Konzelebration mit zwei Steyler Patres eine hl. Messe überwiegend auf Englisch. Dass "die Steyler" weltweit arbeiten, wurde durch eine Prozession deutlich, die Vertreter aus allen Erdteilen durch die Kirche durchführten.
Beim anschließenden Kaffee im Forum Mutter Josepha, wieder liebevoll ausgerichtet von der kfd, stellten sich alle Gruppenmitglieder persönlich vor und konnten in beeindruckender Weise über ihre Tätigkeit berichten. Auch die anwesenden Issumer Gemeindemitglieder stellten sich vor und gaben den Gästen einen Eindruck über ihr Leben und Wirken. Es war heute ein besonders beeindruckender Beweis, wie lebendig die Weltkirche außerhalb Deutschlands ist und dass Issum ein kleiner Teil davon ist.
Am Dienstagnachmittag, kurz nach der Mittagszeit rollt in Sevelen ein großer Möbelwagen aus dem Münsterland vor die Pastorat an der Marienstraße: Pater Johny Vettathu zieht an den Niederrhein.
Am 22. September 2009 schreibt der Generalvikar der Diözese Münster, Prälat Norbert Kleybold, an Herrn Kaplan Johnichan Mathew, Königstr. 1, 47475 Kamp-Lintfort:
24 Messdiener, 2 Boote, Viele Paddel, die Niers unterm Kiel, 60 Würstchen und Brötchen und viel viel viel Freude.
Der Ausflug von Grefrath nach Wachtendonk auf der Niers machte einfach nur Spaß.
8 km Paddeln, Baden gehen und danach Grillen.
Trotz Fußball war das ein Erlebnis. Aber bei der Ankunft am Ziel war auch Schlusspfiff in Brasilien.
Beides eine gelungene Sache mit Erfolg.
Um 16.00 Uhr ging es in Issum los. 21.30 Uhr waren alle müde aber gut gelaunt wieder zu Hause.
Es war einfach nur klasse.
A. Weggen
Heute war eine Gruppe von 32 englischsprachigen Besuchern zu Ehren von Mutter Josepha bei uns zu Gast: 28 Schwestern aus der Gruppe der Steyler Missionarinnen, 2 Koordinatoren und drei Teilnehmer aus dem Spiritualitätsteam Arnold Janssen. Die Schwestern stammten von den Philippinen sowie aus Indonesien, Indien und Polen. Als Missionarinnen arbeiten sie in 13 Ländern. Manche Schwestern waren zum wiederholten Male in Issum und begrüßten uns herzlich als alte Bekannte. Es war ein gelungenes Treffen in gewohnt herzlicher und offener Atmosphäre.
Text & Bild: C. Padilla
Das ist immer so etwas mit den Worten. „Die Sprache ist die Quelle aller Mißverständnisse“, sagt Antoine de Saint-Exupéry.
Paulus redet im Römerbrief immer wieder vom „Fleisch“ … und er kann daran nichts Gutes finden. Klar, dass er nicht vom Sonntagsbraten redet. Er redet aber auch nicht von der Körperlichkeit des Menschen. Könnte man meinen. Ist aber nicht so.
Paulus gebraucht den Begriff „Fleisch“ als Gegenbegriff zu „Geist“. Mit „Fleisch“ bezeichnet er alles, was auf Seiten des Menschen gegen Gott steht und mit „Geist“ alles, was von Gott her kommt.
Vielleicht ist der Begriff „Fleisch“ nicht glücklich gewählt, mag sein. Unstrittig ist, dass es im Menschen immer wieder ein Auflehnen gegen Gott, ein Ablehnen Gottes gibt. Und das hat, aus Paulus Sicht, keine Perspektive.
Wer sich für den „Geist“ entscheidet, der entscheidet sich für das Leben. Darauf kommt es Paulus an.