Kindesmissbrauch | Prävention im Bistum Münster
Freitagmorgen gegen kurz nach 10 - Pfarrer Keller bittet im Bürgerbüro der Gemeinde Issum die Mitarbeiterin, für ihn ein "Erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG (Bundeszentralregister)" anzufordern.Generalvikar Kleybold hat im Auftrag des Bischofs von Münster an alle Seelsorgerinnen und Seelsorger einen Brief versandt, der dazu auffordert, ein solches Führungszeugnis einzuholen und dem Bistum zu übersenden.
Am 1. April hat das Bistum verbindliche Regeln zur Prävention von sexuellem Mißbrauch an Minderjährigen erlassen. "Diese Ordnung stellt in unserem Bistum die verbindliche Grundlage für die Prävention von sexuellem Mißbrauch dar. Daraus ergibt sich für uns die Verpflichtung, von den Mitarbeitenden ein so genanntes "Erweitertes Führungszeugnis" im Sinne von § 30a BZRG einzufordern.", schreibt Generalvikar Kleybold.
Sobald diese Führungszeugnisse in Münster eingegangen sind, werden sie zur jeweiligen Personalakte beigefügt.
Das "Erweiterte Führungszeugnis" gibt u. a. Auskunft, ob sich eine Person sexuellen Mißbrauchs schuldig gemacht hat.
Im Rahmen eines großen Forschungsauftrages lassen die Bischöfe alle Personalakten der in der Seelsorge Tätigen sichten, um Hinweise in Bezug auf sexuellen Mißbrauch zu bekommen. Mehr dazu >>hier.
Mehr zum Thema Sexueller Mißbrauch auf der Homepage des Bistums Münster >>hier.
Seit mehreren Wochen ist es laut geworden im St. Antonius Kindergarten. Viele Männer in Arbeitsanzügen gehen morgens ans Werk und langen kräftig zu. Wände müssen herausgebrochen werden, Fundamente gegossen, Mauern hochgezogen werden. Neue Badezimmer für die unter dreijährigen Kinder entstehen - und gleich drei davon. Dazu neue Ruheräume und die notwendigen Nebenräume, die das Kinderbildungsgesetzt für Gruppen von Kindern unter drei Jahren vorsieht.
Im Herbst dieses Jahres soll der Umbau abgschlossen sein. Zur Einweihung der neuen Räume werden dann alle eingeladen, um zu sehen, was im Kindergarten geworden ist.
Petrus hatte für jeden etwas in petto - am Samstagabend nasskalten Nieselregen und am Sonntagnachmittag herrliches Frühsommerwetter.
Jedem Kind ein Luftballon!
"Das Wasser steht noch nicht in den Schuhen, also hat es nicht geregnet!", sagte Peter Weggen morgens um 7.30 h zu Pfarrer Keller.
Nach der Begrüßung der Gottesmutter an der Gnadenkapelle begann um 8.15 Uhr das Festhochamt in der Basilika.