Priesterweihe von Christoph Hendrix
Münster (pbm/acl). Sie wollen ihr Leben in den Dienst der Kirche stellen und die Botschaft Jesu erlebbar machen – darauf haben sie sich in den vergangenen Jahren vorbereitet. Am Pfingstsonntag, 15. Mai, hat Bischof Dr. Felix Genn acht junge Männer im St.-Paulus-Dom in Münster zu Priestern geweiht.
Im überfüllten Dom empfingen Joachim Brune aus Liesborn, Ebbo Ebbing aus Rhede, Bernd Egger aus Lüdinghausen, Sebastian Frye aus Schöppingen-Eggerode, Jonas Hagedorn aus Ibbenbüren, Christoph Hendrix aus Issum, Ralf Meyer aus Mettingen und Christoph Schwerhoff aus Borken-Gemen das Sakrament der Priesterweihe.
Bereits in seiner Begrüßung dankte der Bischof den Kandidaten für ihre Bereitschaft zum priesterlichen Dienst. Besonders hieß er ihre Familien, Freunde und Wegbegleiter aus den Heimat- und Diakonatsgemeinden willkommen. „Die ganze Kirche freut sich an diesem Tag, dass es diese Grunderfahrung gibt, die mit dem Pfingstfest verbunden ist“, sagte der Bischof. „Hier bin ich“ – mit diesem Ausruf bekräftigten die Kandidaten nacheinander ihren Entschluss, künftig als Priester am Altar und in der Seelsorge zu wirken.
In seiner Predigt ging Bischof Genn auf die beiden „menschlichen Handlungen“ – Versprechen und Verzeihen – ein, die zuvor bei der Beauftragung der Jünger im Johannesevangelium zur Sprache kamen. Beide Handlungen seien eng mit dem priesterlichen Dienst verknüpft. „Im Versprechen vertraut sich jemand einem Anderen für eine lange Zeit an und gibt sich in die Ungewissheit der Zukunft hinein – auch, wenn dieser unsichtbar bleibe“, verdeutlichte der Bischof. Im Verzeihen dagegen öffne jemand das Vergangene, indem er einen Perspektiv-wechsel vornehme: „Er legt sich nicht fest, sondern eröffnet ihm die Möglichkeit, ein Anderer zu sein“, erklärte er. Festlegen im Versprechen, offen sein im Verzeihen – diese beiden Handlungen habe Jesus seinen Jüngern geschenkt, diese beiden Handlungen gehören zu seiner Sendung.
Es war ein emotionaler Moment, als am Ende der Sonntagsmesse in Sevelen nach über 30 Jahren die Pfarrsekretärin Frau Eumes in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Pfr. Keller nimmt vom 16.-30. Janaur am 5. Generalkongress des Schönstatt-Institut Diözesanpriester teil. Dieses Säkularinstitut päpstlichen Rechtes für Diözesanpriester trifft sich alle 12 Jahre, um wesentliche Inhalte des gemeinsamen Lebens und Wirkens zu reflektieren und Ziele für die kommende Zeit zu definieren. Außerdem wird während des Kongresses die Leitung der Gemeinschaft neu gewählt.
Die Pfarrgemeinde St. Anna Issum und Sevelen lädt alle Interessierten zum Neujahrsempfang ein.