Adventskonzert in St. Antonius

Unter dem Titel "Hören und Schweigen" trafen sich die Lektoren und Kommunionhelfer der Kirchengemeinde St. Anna zu einem meditativen Auftakt in den Adventszeit in der St. Nikolaus Kirche mit Diakon Weggen.
15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen verbrachten eine Zeit mit einem gemeinsamen Abendgebet.
Anschließend trafen die Teilnehmer sich noch im Forum Mutter Josefa zu einer gemütlichen Runde bei Zwiebelkuchen und Getränken. Es wurde viel erzählt und geklönt.
Alfred Weggen
In der Kirchengemeinde St. Anna ändern sich am 1. Advent die Gottesdienstzeiten der Sonntagsmessen:
ab dem 29. November ist sonntags die Messe um
09:00 Uhr in St. Nikolaus, Issum
und um
11.00 Uhr in St. Antonius Sevelen.

Im Auswerten der Fragebogenaktion in der Kirchengemeinde St. Anna, bei der Gemeindeversammlung am 03. November fielen immer wieder Äußerungen wir diese: "Die Kirche muss etwas für die Jugendlichen tun!" "Es müssen Jugendmessen in unseren Kirchen angeboten werden, mit einer Band!"
Das sind Meinungsäußerungen, die von Erwachsenen stammen, oft jenseits des 60. Lebensjahres. Aus ihnen wird deutlich, wie wichtig der Glaube im eigenen Leben ist und wie bedeutsam es scheint, dass auch die nächste und übernächste Generation eine ähnliche Erfahrung macht. Aus diesen Äußerungen kann auch herausklingen: unsere Kinder haben andere Aktzente im Leben gesetzt; der Glaube ist ihnen nicht so wichtig, als dass sie ihn in Gemeinschaft leben und ausdrücken, z. B. durch den Messbesuch am Sonntag. Und bei unseren Enkeln ist es erst recht so. Also: "Die Kirche muss etwas für die Jugendlichen tun!"
Zwei Fragen zum Nachdenken und ein Link:
Wer weiß schon, dass die ersten Fußballschuhe in Kleve in der Schuhfabrik Hoffmann mit Stollen ausgestattet wurden, so erfuhren es die Damen und Herren, die sich Woche für Woche in den beiden Ki-IsS Second-Hand-Shops und in SCHUUB engagieren bei der Führung im Klever Schuhmuseum. Vor vielen Jahrzehnten war Kleve in der Region Schuhstadt Nummer eins. Viele der Mitreisenden konnten sich an die Elefanten-Kinderschuhfabrik erinnern.
Nach der Stärkung im Café Wanders ging es weiter zum Campus Kleve. Von der Mitarbeiterin für Marketing an der Hochschule Rhein-Waal, Linda Rozendaal, B.A. wurde die Gruppe im Verwaltungsgebäude erwartet. Bei der Führung erlebten alle die Schönheit der Architektur und die exzellente Ausstattung in den Seminar- und Praktikumsräumen, Sprachenzentren und Hörsälen für über 6.000 Studierende aus über 100 verschiedenen Nationen an den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort.
Das Echo der Teilnehmer beim Abendessen: „Das hat sich gelohnt, ein Tag mit vielen neuen Eindrücken und Informationen.“ Leider konnten nicht alle, die Mitwirken, mitfahren!
Text und Foto: R. Kampmann
"Wir haben gefragt und Sie haben geantwortet!", mit diesen Worten eröffnete die Vorsitzende des Pfarreirates, Cornelia Grasshoff, am 03. November die Gemeindeversammlung der Kirchengemeinde St. Anna im Bürgerhaus in Sevelen.
Über 60 Gemeindemitglieder hatten den Weg dorthin gefunden, um sich über den Fortgang der Entwicklung eines lokalen Pastoralplans für die Kirchengemeinde zu informieren.
Nach der Begrüßung stellte Pfarrer Keller anhand einer Power-Point-Präsentation den Pastoralplan des Bistums Münster vor. Dieser Plan sieht vor, dass vor Ort in ähnlicher Weise vorgegangen wird, wie das Bistum vorgegangen ist: sehen, was ist, was lebt, was die Menschen bewegt; vergleichen mit dem was die Heilige Schrift an Hinweisen und Impulsen gibt, die Beobachtungen mit dem diözesanen Pastoralplan abgleichen; das Gesehene und Verglichene beurteilen und Konsequenzen daraus ziehen für das Leben der Kirchengemeinde.
So soll in den nächsten Wochen und Monaten der lokale Pastoralplan zu Papier gebracht und ins Leben umgesetzt werden.
Der Pfarreirat hat in den vergangenen Monaten mit der "Sichtung" begonnen und zugleich - mit dem Pfingstpfarrbrief ANNi - eine große Fragebogenaktion gestartet. 6.000 Fragebögen sind in Issum und Sevelen verteilt und ausgelegt worden, um anhand von 13 Themenfeldern Meinungen einzuholen, Einschätzungen zu bekommen und Anliegen entgegen zu nehmen.
Zu Beginn des Rosenkranzmontags Oktober ist ein Marienbild an der Issumer Kirche angebracht worden. Die Marienfigur stammt von einem aufgelassenen Grab auf dem Issumer Friedhof. Sie ist auf einer Cortenstahlplatte befestigt, in die die Worte „AVE EVA“ eingelassen sind.
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Seit dem frühen Mittelalter grüßt die Kirche im Gesang der Vesper an Marienfesten die Gottesmutter mit den Worten „Ave maris stella“; „Meerstern, sei gegrüßet“ ist die deutsche Übertragung dieses Liedes.
In der zweiten Strophe heißt es, zunächst im lateinischen Text: „Sumens illud „Ave“ / Gabrielis ore, / funda nos in pace / mutans Evae nomen.“ In deutscher Übertragung kann man etwa sagen: „Aus Gabriels Mund nimmst du das AVE entgegen. So verwurzle uns im Frieden, wie du EVAs Namen wendest.“
Im alten Gotteslob (1975-2014) fand sich unter der Nummer 578 (2) die Liedstrophe: „Du nahmst an das AVE / aus des Engels Munde. / Wend den Namen EVA, / bring uns Gottes Frieden.“
Dieses Lied spielt mit dem (lateinischen) Gruß des Engels Gabriel an die Gottesmutter Maria: „Ave Maria“, und dem Namen der „Mutter des Lebens“, Eva.
In einer heute etwas fragwürdigen Parallelität will der Komponist des Liedes, Ambrosius Autpertus (+784), damit zum Ausdruck bringen: durch EVA kam die Sünde in die Welt, durch Maria, die der Engel mit dem AVE begrüßt, kommt der Erlöser in diese Zeit. Maria wird zur neuen Mutter des Lebens, das uns der Erlöser, Jesus Christus, bringt.
In den 1970ger Jahren hat Wilhelm Willms dieses Wortspiel aufgegriffen, als er, gemeinsam mit Peter Janssens, das Musical AVE EVA geschrieben hat. Dort heißt es gleich zu Beginn:
"vorspiel
(liebesspiel
außerhalb)
ave maria
ruckediku
schön bist du
der mann
der engel
gottes täuberich
gurrt
gurrt
um dich
ruckediku
schön bist du
ave maria
ave
eva
ave du neue eva
er kommt
auf taubenfüßen
maria
dich zu grüßen
sein wort
so silbenrein
tritt zu dir ein
gratia plena
ave
eva
ave
eva
hörst aus der zeit
aus ihrer dunkelheit
ave
eva
ave
eva" [1]
Das Projekt ist zu 100 % aus Spenden finanziert.
[1]Wilhelm Willms, roter faden glück, 6, Kevelaer 31979
Der Bau des neuen Tagungshauses auf dem Oermter Berg geht gut voran. Mittlerweile kann man schon erkennen, wie es sein wird, wenn der Bau vollendet ist.
Wichtige Gebäude haben einen Grundstein.
Am Samstag, 08. Oktober soll der Grundstein für das Tagungshaus im Schönstatt-Zentrum Oermter Marienberg gelegt werden.
10:00 Uhr Eucharistiefeier in der Hauskapelle
anschl. Statio im Schönstattheiligtum.
Alle haben Gelegenheit, sich auf der Urkunde einzutragen, die in das Gebäude eingelassen wird.
anschl. Grundsteinlegung am Tagungshaus
anschl. Imbiss
Herzlich willkommen!
Wie es auf der Baustelle aussieht? Ein Blick ins Bautagebuch hilft weiter: >>hier geht's zum Bautagebuch